Groeten uit Nederland (Grüße aus den Niederlanden)

Am 23. Juli fanden sich tausendende von Pfadfindern aus der ganzen Welt am Strand vom Den Haag ein. Der Grund: Die Eröffnungsfeier des Roverways 2018.
Der Roverway ist ein internationales Lager für Rover im Alter von 16 bis 22 Jahren und hat dieses Jahr in den Niederlanden stattgefunden. Gemeinsam mit über 100 weiteren deutschen Pfadfindern aus den Verbänden der VCP, PSG, BdP und natürlich der DPSG war ich für dieses Event am Start.
An diesem Strand wurde nicht nur die Eröffnungsfeier und die anschließende Party verbracht, sondern auch die anschließende Nacht. Glaubt mir direkt am Strand zu campen ist auch mal ein einmaliges Erlebnis gewesen.

Nach einer guten Nacht Schlaf haben sich allerdings die Teilnehmer schon wieder aufgeteilt, denn schon am folgenden Tag machte sich jede Gruppe (=Partol) auf ihren Weg.
Zusammen mit Gruppen aus Wales, Italien, Zypern, Irland, Kroatien, Portugal und Frankreich habe ich in den nächsten Tagen den Path #27 aka „Superheros“ unternommen.
In den nächsten Tagen sind wir in verschieden Gruppen durch Dünen gehiket, haben etwas Surfen gelernt, einen Strand gesäubert und das Anna-Frank-Huis in Amsterdamm besichtigt.
Neben den ganzen Programmpunkten gab es natürlich noch genug Zeit die anderen Teilnehmer auf meinen Path kennenzulernen, Freundschaften zu knüpfen und gegenseitig für einander mit ländertypischen Speisen zu kochen.

Nach fünf Tagen hieß es dann schon wieder abbauen. Jetzt ging es nach Zeewolde zum Maincamp, dem größten Pfadfinderplatz in den Niederlanden, an dem wieder alle Teilnehmer anwesend waren.
Dort hieß es für die nächsten Tage, sich mit anderen über den die Erfahrungen auszutauschen, an Workshops teilzunehmen und in der deutschen Schwarzzeltburg zu feiern.
Die Workshops waren alle unter dem Motto „Opposites Attract“ gestellt und gaben viel Raum neue Sachen auszuprobieren und über neue Themen zu lernen, wie beispielsweise Segeln oder den eigenen ökologischen Fußabdruck.

Leider gingen diese elf Tage viel zu schnell vorbei, aber zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein fantastisches Erlebnis war auf dem ich viel zu viel erfahren habe und viele neue Freunde aus der ganzen Welt gefunden habe.

Annika Flock